DNA-Test in der Schwangerschaft durchführen lassen

Zweifeln Sie in der Schwangerschaft daran, wer der biologische Vater Ihres Kindes ist? Dann müssen Sie nicht bis nach der Geburt warten. Ein DNA-Test in der Schwangerschaft ist ab der 9. Woche möglich, für Mutter und Kind unbedenklich und erfordert nur eine Blutentnahme bei der Mutter sowie einen Wangenschleimhautabstrich des mutmaßlichen Vaters und der Mutter.

Auf dieser Seite lesen Sie, wie das funktioniert, was es kostet, worin der Unterschied zu anderen pränatalen Untersuchungen besteht und wann es sinnvoller sein kann, bis nach der Geburt zu warten.

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Pränataler Vaterschaftstest

Ist ein Vaterschaftstest schon in der Schwangerschaft möglich?

Ja. Mit einem nicht-invasiven pränatalen Vaterschaftstest lässt sich die biologische Vaterschaft bereits während der Schwangerschaft feststellen. Für viele werdende Eltern ist das eine große Erleichterung. Die Unsicherheit über die Vaterschaft kann die letzten Monate der Schwangerschaft belasten, und Klarheit vorab erleichtert praktische Fragen: Wer ist bei der Geburt dabei, wer erkennt das Kind an und welche Absprachen treffen die Eltern miteinander?

Ist ein DNA-Test in der Schwangerschaft für das Baby sicher?

Das ist meist die erste Frage, und die Antwort ist beruhigend. Ein pränataler Vaterschaftstest ist nicht-invasiv: Beim ungeborenen Kind selbst wird nichts entnommen, und es besteht kein Risiko einer Fehlgeburt.

Während der Schwangerschaft zirkuliert eine kleine Menge DNA des Babys im Blut der Mutter. Das Labor isoliert diese sogenannte zellfreie fetale DNA (cffDNA) aus einer gewöhnlichen Blutentnahme bei der Mutter und vergleicht sie mit der DNA des mutmaßlichen Vaters. Für die Mutter fühlt sich die Entnahme an wie eine normale Blutabnahme beim Hausarzt oder bei der Hebamme.

Unterschied

Nicht-invasiv oder invasiv: Was ist der Unterschied?

Früher ließ sich die Vaterschaft vor der Geburt nur über eine Chorionzottenbiopsie oder eine Fruchtwasserpunktion untersuchen. Dabei wird in die Gebärmutter gestochen, was ein erhöhtes Komplikationsrisiko mit sich bringt. Der moderne Bluttest hat dieses Risiko nicht.

Nicht-invasiver Test (Bluttest)Invasiver Test (Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion)
Entnahme bei der MutterGewöhnliche BlutentnahmeEinstich in die Gebärmutter durch einen Gynäkologen
Entnahme beim VaterWangenschleimhautWangenschleimhaut
Risiko einer FehlgeburtKeinesErhöht
AbWoche 9Erst später in der Schwangerschaft
Angeboten von vaterschaftstest.comJaNein

So funktioniert es

Ab welcher Woche kann der Test durchgeführt werden?

Der Test kann ab der 9. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden, gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Das ist dieselbe Berechnungsmethode, die Ihr Arzt oder Ihre Hebamme verwendet. Ab diesem Zeitpunkt ist normalerweise genug fetale DNA im Blut der Mutter für eine zuverlässige Analyse vorhanden. Der Test kann danach bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Wie läuft der Test in der Praxis ab?

  1. Sie bestellen den pränatalen Vaterschaftstest online und erhalten das Testmaterial diskret verpackt.
  2. Sie vereinbaren einen Termin zur Blutentnahme bei der Mutter, beim Hausarzt, bei der Hebamme oder in einer Blutentnahmestelle. Die Mutter kann dieses Blut nicht selbst abnehmen.
  3. Der mutmaßliche Vater und die Mutter nehmen zu Hause mit den mitgelieferten Wattestäbchen einen Wangenschleimhautabstrich.
  4. Die Proben gehen per Kurierdienst an das nach ISO 17025 akkreditierte Labor. Die Kurierkosten sind im Preis enthalten.
  5. Das Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 4 bis 7 Werktagen, standardmäßig per E-Mail.

Zuverlässigkeit

Wie zuverlässig ist das Ergebnis?

Ist der getestete Mann der biologische Vater, meldet das Labor eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 99,9 %. Ist er es nicht, wird er mit 100 % Sicherheit ausgeschlossen. Ein Ausschluss ist also immer endgültig. Möchten Sie wissen, wie Sie die Prozentangaben im Bericht lesen? Im Artikel Was bedeuten die Prozentangaben bei einem Vaterschaftstest? erklären wir es Schritt für Schritt.

Ist das dasselbe wie der NIPT?

Nein, und diese Verwechslung kommt häufig vor. Der NIPT ist ein pränatales Screening auf Chromosomenstörungen, etwa das Down-Syndrom. Dieser Test nutzt zwar ebenfalls DNA des Babys im Blut der Mutter, sagt aber nichts darüber aus, wer der Vater ist. Für eine Vaterschaftsuntersuchung ist immer ein eigener pränataler Vaterschaftstest nötig, bei dem auch die DNA des mutmaßlichen Vaters untersucht wird.

Ist der Test auch bei einer Zwillingsschwangerschaft möglich?

Bei einer Zwillingsschwangerschaft ist die pränatale Vaterschaftsuntersuchung komplexer. In manchen Situationen ist sie möglich, in anderen nicht. Das hängt von der Art der Zwillinge und von der Frage ab, die Sie beantwortet haben möchten. Nehmen Sie in diesem Fall bitte zuerst Kontakt mit uns auf, dann beurteilen wir gemeinsam, was in Ihrer Situation machbar ist.

Kosten

Was kostet ein DNA-Test in der Schwangerschaft?

Der pränatale Vaterschaftstest kostet derzeit 1.049,00 €, einschließlich Laboranalyse, Kurierdienst und Bericht. Das ist mehr als ein Vaterschaftstest nach der Geburt (ab 149,00 €), weil das Isolieren und Analysieren fetaler DNA aus dem Blut der Mutter ein deutlich spezialisierterer Prozess ist als der Vergleich von Wangenschleimhaut.

Krankenkassen erstatten einen pränatalen Vaterschaftstest in der Regel nicht, da es sich meist um persönliche Gewissheit handelt. Ratenzahlung oder nachträgliche Zahlung können je nach Zahlungsmethode und Zustimmung des jeweiligen Anbieters manchmal möglich sein.

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Nach der Geburt

Lieber bis nach der Geburt warten? So bereiten Sie sich schon jetzt vor

Viele werdende Eltern entscheiden sich dafür, den Test erst nach der Geburt mit einem gewöhnlichen Vaterschaftstest (ab 149,00 €) zu machen. Auch dann können Sie schon jetzt einiges vorbereiten. Sie können das Testkit vorab bestellen und, wenn es praktisch ist, den Wangenschleimhautabstrich des mutmaßlichen Vaters schon jetzt durchführen.

Achten Sie dabei darauf, dass die Wattestäbchen nach der Entnahme vollständig an der Luft trocknen und danach bei Raumtemperatur im mitgelieferten Papierbeutel aufbewahrt werden. Bewahren Sie sie niemals in Plastik auf, denn darin bleibt Feuchtigkeit zurück und die Probe kann schimmeln. Mehr zu diesem Vorgehen lesen Sie in Vaterschaftstest während oder nach der Schwangerschaft: Welche Möglichkeiten gibt es? und in Können DNA-Proben kontaminiert werden?

Rechtliches

Anerkennung der Vaterschaft in der Schwangerschaft

In Deutschland kann ein Mann die Vaterschaft bereits vor der Geburt anerkennen, mit Zustimmung der Mutter. Die Erklärung muss öffentlich beurkundet werden, zum Beispiel beim Jugendamt, beim Standesamt oder bei einem Notar. Für diese Anerkennung wird kein DNA-Nachweis verlangt: Sie ist ein rechtlicher Akt und keine biologische Feststellung. Gerade deshalb möchten viele Eltern vorab Gewissheit über die biologische Vaterschaft, damit die Anerkennung mit der Wirklichkeit übereinstimmt und später kein Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft nötig ist. In Österreich gelten abweichende Regeln.

Ist das Ergebnis rechtsgültig?

Ein standardmäßiger pränataler Test dient der persönlichen Klarheit. Benötigen Sie ein Ergebnis für ein offizielles Verfahren, etwa im Zusammenhang mit Anerkennung oder Sorgerecht, gelten zusätzliche Anforderungen an Identitätsprüfung und Probenentnahme. Lesen Sie in unserem Artikel Vaterschaftstest im Gerichtsverfahren, was dafür nötig ist, oder sehen Sie sich den rechtsgültigen Vaterschaftstest an.

Bestellen

Den pränatalen Vaterschaftstest bei vaterschaftstest.com bestellen

Möchten Sie schon in der Schwangerschaft Klarheit? Mit dem pränatalen Vaterschaftstest von vaterschaftstest.com erhalten Sie ab Woche 9 ein zuverlässiges Ergebnis, ohne jedes Risiko für Ihr Baby. Das Testmaterial wird innerhalb von 24 Stunden diskret in neutraler Verpackung versandt. Die Analyse erfolgt in unserem nach ISO 17025 akkreditierten Partnerlabor AlphaBiolabs, die Kurierkosten sind inbegriffen, und das Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 4 bis 7 Werktagen per E-Mail.

Während des gesamten Ablaufs steht Ihnen unser Kundenservice zur Verfügung, mit medizinischer Begleitung durch den ehemaligen Hausarzt A. Brons. Der Test lässt sich auf Wunsch mit einem Geschlechtstest kombinieren, sodass Sie gleich auch das Geschlecht Ihres Kindes erfahren.

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A. Brons

Ehemaliger Hausarzt und medizinischer Berater von vaterschaftstest.com

Fragen Sie einen ehemaligen Hausarzt

Haben Sie Fragen zum Vaterschaftstest oder möchten Sie wissen, ob dies der passende Test für Sie ist?

Der ehemalige Hausarzt A. Brons ist unser exklusiver medizinischer Berater. Er beurteilt die Situation und behandelt Ihre Anfrage stets anonym. Oft haben Sie schon innerhalb von 24 Stunden eine Antwort auf Ihre Frage.

Haben Sie Fragen zum Vaterschaftstest und dazu, wie das Labor ihn analysiert? Bei uns gibt es keine internationalen Callcenter, sondern unseren eigenen Kundenservice.

Wir beantworten Ihre Fragen gerne. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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In der Schwangerschaft

Pränataler Vaterschaftstest

Gibt Aufschluss über die Vaterschaft bereits während der Schwangerschaft.

  • Schon ab Woche 9 der Schwangerschaft
  • Kombinierbar mit einem Geschlechtstest
Nach der Geburt

Vaterschaftstest

Analysiert die Verwandtschaft zwischen Vater und Kind. Einfach per Wangenschleimhaut zu Hause durchführbar.

  • Mindestens 99,999 % zuverlässig
  • Einfach zu Hause durchzuführen

Rechtsgültiger Vaterschaftstest

Für offizielle Verfahren, mit Identitätsprüfung und kontrollierter Probenentnahme.

  • Für rechtliche Verfahren
  • Mit Identitätsprüfung
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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum DNA-Test in der Schwangerschaft

Kann ein DNA-Test in der Schwangerschaft dem Baby schaden?

Nein. Es wird nur Blut bei der Mutter und Wangenschleimhaut beim mutmaßlichen Vater entnommen. Es erfolgt kein Eingriff in die Gebärmutter und es besteht kein Risiko einer Fehlgeburt.

Ab wann in der Schwangerschaft kann der Test durchgeführt werden?

Ab der 9. Woche, gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Danach ist er bis zum Ende der Schwangerschaft möglich.

Kann ich das Blut selbst abnehmen?

Nein. Die Blutentnahme bei der Mutter muss durch einen Arzt, eine Hebamme oder in einer Blutentnahmestelle erfolgen. Der Wangenschleimhautabstrich des mutmaßlichen Vaters kann zu Hause gemacht werden.

Muss der mutmaßliche Vater am pränatalen Test teilnehmen?

Ja. Für einen pränatalen Vaterschaftstest wird immer DNA des mutmaßlichen Vaters benötigt, da die fetale DNA damit verglichen wird.

Ist der NIPT auch ein Vaterschaftstest?

Nein. Der NIPT untersucht auf Chromosomenstörungen und gibt keine Auskunft über die Vaterschaft.

Wie lange dauert es, bis ich das Ergebnis habe?

In der Regel 4 bis 7 Werktage, nachdem das Labor die Proben erhalten hat.

Werden die Kosten von meiner Krankenkasse erstattet?

In der Regel nicht. Prüfen Sie im Zweifel vorab Ihre Versicherungsbedingungen.

Lässt sich der Test mit einem Geschlechtstest kombinieren?

Ja, das können Sie bei der Bestellung angeben.

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Jede Schwangerschaft und jede Situation ist anders. Schwanken Sie zwischen einem pränatalen Test, einem Test nach der Geburt oder einem rechtsgültigen Test? Nutzen Sie die Auswahlhilfe, um in 20 Sekunden zu sehen, welcher Test zu Ihnen passt, oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter +31 85 0876414 oder info@vaterschaftstest.com.

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